Pflegetipps für Orchideen

Die meisten Orchideen, wie insbesondere die Phalaenopsis vertragen keine pralle Sonne und wachsen daher auf einer Fensterbank in Richtung Westen oder Osten am besten. Orchideen solltest du möglichst mit weichem Wasser, z. B. Regenwasser, gießen. Achte darauf, dass die Temperatur deines Gießwassers lauwarm ist und gieße lieber zu wenig als zu viel. Eine regelmäßige Blattreinigung macht deine Pflanzen glücklich.

Orchideen werden oft vernachlässigt

Was tun bei Wollläusen an Orchideen

Zu den schwer bekämpfbaren Arten der Läuse, gehören Schildläuse und Wollläuse. Sie fügen den Pflanzen Schäden zu, indem sie das Blatt anstechen und den Pflanzensaft aussaugen. Dabei entstehen Blattschäden (Gewebeschäden an den Blättern). Außerdem scheiden sie überflüssigen Pflanzensaft als sogenannten Honigtau aus. Dieser klebrige Zuckersaft ist der optimale Nährboden für den Schwärzepilz Rußtau, der ebenfalls die Orchideen schwächt. Bei einem massiven Befall sitzen die Plagegeister gut geschützt unter der Wolle in Blattachsen, unter den Blättern an den Übertöpfen und sogar auf den Fensterbrettern und Fensterrahmen. 

Was ist zu tun?

Darum ist es Wichtig nach der Behandlung der Pflanzen die Stellflächen und Übertöpfe mit heißem Wasser und ein Schuss Spiritus gründlich zu reinigen. 

Blattflecken durch eine bakterielle Infektion verursacht

Eine natürliche Bekämpfung ohne chemische Pflanzenschutzmittel ist möglich

Woll- und Schmierläuse fühlen sich auch am Gummibaum wohl.

Bekämpfen lassen sie sich mit -Schmierseifenbrühe, 10ml bis 20 ml auf 1 L warmen Wasser. Oder auch im Handel erhältliche Produkte mit Natur-Pyrethrum und Rapsöl. Bei starkem Befall empfehle ich den Einsatz von Orangenöl (im Fachhandel erhältlich). Diese Mittel lassen sich ohne Bedenken einsetzen. Mein Tipp immer mit warmem Wasser einsprühen dann löst sich die schützende Wachswolle. 

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