Basilikum mein Lieblingskraut


Basilikum für den Garten  

Basilikum kann in Gärten, Innenhöfen, Innenräumen oder auf Balkonen angepflanzt werden und überzeugt im Sommer mit ihren duftenden, dekorativen Blättern und Blüten. Die Pflanze hat dichte Zweige und grüne bis rote Blätter. Der Duft kann je nach Sorte unterschiedlich ausfallen. Das Kraut recht pflegeleicht. 

Lecker anzusehen der Basilikum

Pflege-Kurzanleitungen und die wichtigsten Fragen

  • Wie oft und wie viel sollte ich mein Basilikum gießen?
  • Welche Erde benötige ich für mein Basilikum?
  • Wie viel Licht benötigt eine Basilikumpflanze zum Wachsen?
  • Wo kann ich eine Basilikumpflanze einpflanzen?
  • Wie kann ich meine Pflanze düngen?

Basilikum stammt ursprünglich aus den Tropen Asiens und bevorzugt eine warme und feuchte Umgebung. Sie ist resistent gegen hohe Temperaturen und Trockenheit, kann jedoch Kälte und Staunässe nicht ausstehen. Ihre optimale Wachstumstemperatur liegt zwischen 22 und 28 ℃ am Tage und 13 bis 18 ℃ in der Nacht. Ihre Blätter verfärben sich gelb, sobald die Temperatur unter 13 ℃ fällt. Die Pflanze nimmt Schaden, falls die Temperaturen unter 10 ℃ fallen. Sollte die Temperatur über 35 ℃ liegen, werden die Blätter schlaff und hängen herab. 

Kleinblättriger Basilikum besonders aromatisch

Basilikum bevorzugt viel Licht, aber während der gesamten Wachstumsphase kein direktes Sonnenlicht. Stelle deine Pflanze an einem Ort, an dem sie täglich durchschnittlich mehr als 6 Stunden Licht erhält. Fehlt Licht, wird die Fotosynthese gehemmt und es kommt zum Nährstoffmangel. 

Basilikum im Gewächshaus

Beträgt die durchschnittliche tägliche Sonneneinstrahlung weniger als 4 Stunden, bildet deine Pflanze nur dünne Blätter und einen schwachen Duft. Dein Basilikum sollte gerade bei hohen Temperaturen im Sommer genug Schatten erhalten. Dies gilt insbesondere für noch junge Pflanzen. 

Erde

Dein Basilikum macht tiefe Wurzeln, von bis 100 cm. Die Pflanze benötigt gut durchlässige, fruchtbare, lockere Sand-, Lehm- oder Humusböden. Topfpflanzen können in einer handelsüblichen guten Pflanzerde angepflanzt werden. 

Die richtige Erde ist immer wichtig

Dein Basilikum hat keine besonderen Anforderungen an die Bodenbedingungen. Deine Pflanze kann sowohl in sauren als auch in alkalischen Böden angepflanzt werden und ist mit pH-Werten von 5 bis 8 kompatibel, wobei ein neutraler Boden (PH 7) ideal ist. 

Pflegeanleitung 

Dein Basilikum wird in der Regel im Frühling gesät, wobei sich besonders die frühen Morgenstunden an einem sonnigen Tag für die Aussaat anbieten. Nimm nur pralle, gesunde Samen und verteile diese gleichmäßig im Boden. Bedecke die Samen nicht, denn sie Lichtkeimer, die Samen andrücken und besprühe die Erde vorsichtig mit Wasser.

Junge Pflanzen sind empfindlich

Für die Aussaat ist eine Temperatur von 20 ℃ am besten, diese sorgt für eine schnelle Keimung. Die Sämlinge wachsen in der Regel nach 4 bis 5 Tagen. Sobald 1-2 Blätter gewachsen sind, kannst du sie auslichten, spärliche oder besonders dichte Sämlinge werden dabei entfernt. Der Abstand der Sämlinge zueinander sollte ungefähr 3 bis 4 cm betragen. Sobald 8-10 Blätter gewachsen sind, kann die Pflanze umgepflanzt werden. Halte am besten einen Abstand von 25 cm zwischen den Pflanzen ein. 

Wasser 

Dein Basilikum bevorzugt eine feuchte Umgebung. Die Sämlinge müssen häufig gegossen werden, damit der Boden stets feucht bleibt. Ältere Pflanzen sollten im Frühling und Herbst alle 4 bis 6 Tage und im Sommer alle 2 bis 4 Tage gegossen werden. Im Winter sollten die Pflanzen in Innenräumen vor der Kälte geschützt und seltener gegossen werden. 

Basilikum gibt es auch in rot.

Idealerweise verwendest du zum Gießen Regenwasser, weil Leitungswasser viel Kalzium, Magnesium und andere Mineralsalze enthalten kann. Teste mit dem Finger den Boden. Ist dieser besonders hart und trocken, muss er sofort gegossen werden. Ist er hingegen weich und feucht, musst du ihn nicht sofort gießen. 

Dünger 

Die passende Menge an schnell wirkendem Dünger lässt dein Basilikum besser wachsen. Achte darauf, den Dünger zwar häufig, jedoch immer in kleinen Mengen hinzuzugeben. Fehlt es an Dünger, wird dein Basilikum nicht allzu groß wachsen. Gerade in der Wachstumsphase kannst du jede Wochen Dünger einsetzen, damit die Pflanze gleichmäßig und gesund wächst. 

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Im Frühling und Herbst wachsen die Wurzeln, Stängel und die Blätter. Auch die Blütenknospen machen sich bemerkbar. Im Sommer sind die Temperaturen hoch und es verdunstet viel Wasser. Verwende häufig Flüssigdünger, jedoch nur in den angegebenen Mengen der Gebrauchsanweisung. Im Winter sind die Temperaturen niedrig und die Pflanze wird nur langsam oder gar nicht wachsen, sodass in dieser Zeit kein Dünger benötigt wird. 

Ernten und schneiden

Du kannst deinem Basilikum beschneiden, sobald er eine Höhe von 20 cm erreicht hat. Gelb verfärbte Blätter sollten sofort abgeschnitten werden. Dein Basilikum stirbt üblicherweise nach der Reifung der Samen, wobei die Lebensdauer durch das Abschneiden der Blüten verlängert werden kann. So wird verhindert, dass die Samen nicht ausreifen. 

Ernte 

Dein Basilikum kann immer als Zierpflanze oder als aromatisches Gewürz zum Kochen verwendet werden. Die Blätter können geerntet werden, bevor die Blüten blühen. Schneide die Blätter mit einem kleinen Messer ab. Die Blätter der Pflanze können in kalten Speisen oder Salaten sowie zum Neutralisieren des Fischgeschmacks von Meeresfrüchten verwendet werden. Die getrockneten Blätter bieten sich als Gewürz an. Der Stiel, die Blätter und die Blüten können vor der Blüte geerntet werden.

Vermehrung 

Dein Basilikum kann per Steckling oder Aussaat vermehrt werden. Die Aussaat ist dabei, die wichtigste. 

Dein Basilikum mag keine Kälte, ist aber recht Hitze tolerant. Es ist daher am besten, die Pflanzen im Winter in Innenräumen aufzubewahren. Achte im Sommer auf die richtige Beschattung deiner Pflanzen. Besonders die Sämlinge sollten keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden. Bei hohen Temperaturen verdunstet er auch mehr Wasser. Gleichzeitig ist im Sommer die stärkste Wachstumsphase. Verwende im Sommer eine geringere Konzentration an Flüssigdünger und dünge häufiger, um genügend Nährstoffe und Wasser für die Pflanze bereitzustellen. Achten im Sommer auf eine einwandfreie Entwässerung, weil bei der hohen Luftfeuchtigkeit und einer schlechten Entwässerung leicht Pflanzenpilze und damit einhergehende Flecken auftreten können. 

In meinem nächsten Blog erfährst du, was ist los mit meinem Basilikum, wenn er nicht so wie ich möchte.

Bis dahin wünsche ich euch eine grüne Zeit, viele Grüße und danke fürs Teilen euer Pflanzenarzt.

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